Shoppingverse hat es getan und sich am Wochenende in die Stadt zu Jimmy begeben. Ihr Fazit: Jimmy Choo und alle eher so booh. Sie erzählt zwar begeistert vom blauen Wildlederkleid, welches ich gestern tatsächlich schon in echt bei einer Freundin bestaunen konnte. Ein wirklich heißes Teil! Trotzdem fehlte ihr bei der ganzen Aktion wohl ein wenig Glamour.
Wer es nicht in die Stadt geschafft, der kann hier bereits einige Teile der Kollektion bewundern – ganz ohne Menschenauflauf, VIP-Bändchen und Zeitlimit:




Ich könnte ja noch bei dem Pailetten-Top schwach werden. War jemand von euch da? Wie war es denn nun wirklich?
UPDATE: Diese lustige Jimmy Choo Story erreichte mich grad per Mail, die will ich euch nicht vorenthalten:
Es ist Samstag morgen 9:15 Uhr:
Ich habe seit ca. 5 Monaten einen Termin in meinem Kalender stehen. Einen Samstag im November, den 14. um 10 Uhr. Warum der Tag auf einen Samstag fallen muß, ist mir völlig schleierhaft – muß es denn ein Samstag ein, wenn die meisten Leute Wochenende und somit Zeit haben? Es muß. Jimmy Choo for H&M ist eben doch für ALLE da. Meine Überlegungen gingen schon hin zu Wärmflasche, dicken Stiefeln, Daunenjacke und einem großen Pott Kaffee und 7 Uhr morgens in Richtung Friedrichstrasse zu fahren. Die zweite Dependance in Berlin, neben dem Ku´damm, die die Kollektion führt. Am Ku´damm war die Presse, das hatte ich bereits recherchiert. Genauso wie bei Matthew Williamson – das brauche ich nicht. Und irgendwie hatte ich keine gleichgesinnte Bekloppte gefunden, deshalb war meine Mission bei dieser Kollektion das Internet:
9:15 Uhr. Ich stehe auf, setze das Wasser für den Kaffee auf. Hole das Laptop, fahre es hoch, gieße den Kaffee nach. So, ich bin vorbereitet. 9:50 Uhr: Ich sitze also im Bett. Der Computer ist hochgefahren, der Kaffee duftet neben mir, vor lauter Aufregung habe ich Zigaretten neben mir, die „Bunte“ ist auch gut platziert. Die Kundennummer für den H&M Online Shop ist ausgedruckt. Ich bin bereit. 10 Uhr. Ich aktualisiere, aktualisiere, aktualisiere. Um 10 nach 10 steht da immer noch, dass der Online-Shop um 10 Uhr morgens öffnet und man so lange Geduld haben sollte. Ich bin aufgeregt. Ich rufe meinen Bruder an. Er sitzt bereits mit seinem Mac in Köln in den Startlöchern, seine Freundin ebenfalls mit dem Ihren. Bei denen bricht die H&M Seite zusammen. Auf einmal funktioniert bei mir auch nichts mehr, obwohl ich noch nicht mal Zugang zum Shop habe. NEIN! Mein Internet ist weg!! Nix geht mehr. Ruhig Blut, es ist zwanzig nach 10. In meinen Vorstellungen stürmten die Fans bereits vor 20 Minuten die Vitrinen der H&M Shops und ich sitze hier und bin machtlos. Also gut. Die Telekom muß dran glauben. Ich brülle die Dame der Entertain Kundenbetreuung an, dass ich arbeiten müsse. Es sei nun das zweite Mal, dass die Leitung einfach nicht konstant ist. Die Dame beruhigt mich, sie würde in meinem File sehen, dass es eine Störung in unserer Strasse gebe, die Techniker bereits bei der Arbeit seien, sie mir aber nicht sagen könnte, wann der Schaden behoben sei. Ich solle alle 2,5 Stunden mal probieren!!!! 2,5 Stunden!! Weiß die Dame überhaupt was das bedeutet??? Natürlich hat sie keine Ahnung. Ich habe sie aber auch im Unwissen gelassen. Ich zünde mir eine Zigarette an. Ich muß mich dem Schicksal ergeben. Ich rufe wieder in Köln an. Mein Bruder und seine Freundin sind auf dem Weg zu H&M. Schlagen sich durch die Wahnsinnigen. Ich lege mich zurück, greife nach der „Bunte“ – muß mich ablenken. Mein Blick schweift zum Laptop – ich sehe das Skype Zeichen! WAS das bedeutet brauche ich einem Internet affinen Menschen nicht zu sagen. Das Netz war da. So nun musste alles schnell gehen. H&M Seite, Damenaccessoires, Damenschuhe….alles ausverkauft. Ok, dann das Strassarmband – cool, das war da. Dann die Zebra-Clutch – auch da. So und nun zu den Kleidern. Ich wollte das graue Wildlederkleid. Auch da! Auch in 36! Bin ich ein Glückspilz. Dann schnell zur Kasse, dann Nummern eingeben….und fertig. In dieser Sekunde bricht mein Netz wieder zusammen. Ich bin irgendwie selig.
Anruf in Köln. Mein Bruder steht in der Umkleidekabine. Er braucht einen Anzug für eine Hochzeit. Mir wird ein Foto geschickt.

Er sieht britisch aus – kaufen! Seine Freundin hat das blaue Kleid bekommen – auch glücklich. Bin völlig erledigt. Jetzt freue ich mich auf die Postsendung.










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